Elektrosensibilität und Mobilfunk/betreiber
Elektrosensible Menschen reagieren auf elektromagnetische Felder (EMF)
Quellen dieser Strahlung können sein: Mobilfunk, Rundfunksender, Radargeräte, DECT-Telefone, WLAN, Mikrowellenherde, Bluetooth, Sendemasten, Hochspannungsleitungen und weitere....
Bei elektrosensiblen Menschen können diese Elektro/Magnetischen Felder Krankheitssymptome auslösen.
Wobei es unterschiedliche Reaktionen auf unterschiedliche Feldstärken und unterschiedliche Frequenzen geben kann (Stichwort...Analog vs. Digital)
Wer nur zeitweise oder an bestimmten Orten oder (neu) in seiner Wohnung an sich unbekannte Symptome bemerkt wie u.a.:
- Hautjucken/-brennen oder –kribbeln
- Schlafstörungen
- (chronische) Erschöpfung, Müdigkeit
- Kopfschmerzen - Migräne
- Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck
- Tinnitus
- ein Gefühl von Vibrieren im Körper
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Wortfindungs- und Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisschwäche
- Infektanfälligkeit
- Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen

👉...sollte seine Umgebung einmal kritisch ins Auge fassen (mögliche Ursachen auch im Zusammenhang mit Schadstoffen in der Umgebungsluft)...siehe dazu für mögliche Quellen hier:
https://lebenszeit-cfs.de/mcs
Und auch hier gilt: es muss nicht immer schon das ausgeprägte Bild von MCS sein...wer das erste Mal ihm/ihr unbekannte Symptome bemerkt beim:
- Renovieren einer Wohnung - der "frische" Farbanstrich
- Neue Möbel im Zimmer - Stichwort Formaldehyd und oder Kleber
- Haut/Atemprobleme - in Sachen Pflege-Putz und Waschmittel oder sog. Raumsprays genannt "Dufterfrischer"
- Elektronische Geräte im Schlafraum - in Sachen Flammschutzmittel (ein Nervengift uw.)
- Gefährdende Baustoffen in alten (oder neuen) Arbeitsstätten, Schulen, Kindergarten - Stichwort Sickbuildingsyndrom
...hat noch die Chance gegenzusteuern. Wie auch im Vorfeld von Elektrosensibilität - bei dem je nach Schwergrad die Toleranzgrenze bis in den Nullbereich fallen kann.
Generell sollten chronisch Erkrankte, die sich oft hauptsächlich an einem Ort (Zimmer) aufhalten einmal überprüfen ob die elektromagnetische Strahlungsbelastung und oder mögliche Schadstoffkontaminierung der Innenraumluft reduziert werden können.
Wenn es keine "neu" auftretenden Symptome sind..braucht es allerdings etwas mehr Zeit um festzustellen ob durch die Umstellung sich möglicherweise - Schlaf, Kopfschmerzen, Brainfog, Nervenschmerzen und so weiter bessern - ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Weitere gesundheitliche Auswirkungen z. B.:
- Störung der Darmschranke, Leaky-Gut-Syndrom
- höhere Giftstoffabsorption
- Neurodegenerative Krankheiten
- Krebs
Siehe dazu mehr bei:
https://mcs-rosenheim.de/coerkrankungen/elektrohypersensibilitaet/

Weitere Risiken können sein:
- Eine erhöhte Durchlässigkeit der schützenden Blut-Hirn-Schranke
- Veränderung der Hirnströme,
- Störungen der Ausschüttung von Nervenbotenstoffen und Hormonen
- Der Anstieg von Stresshormonen
- Schädigung des Immunsystems
Schaubild: Insbesondere der Anstieg von oxidativem Zellstress ist bedenklich, da dieser als Ursache vieler Erkrankungen angesehen wird.
Das sensorische System der Nerven, kann durch zu viele Reizungen schnell in eine Überlastung kommen. Die Aufnahme dieser Sinnesreize geschieht nicht nur über e i n Organ sondern über eine Vielzahl von Rezeptor-Typen, die über den ganzen Körper verteilt sind.
Dementsprechend kann die wahrgenommene Belastung von Strahlung auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen.
Der Markt für Geräte mit elektromagnetischen Feldern ist natürlich ein heißumkämpfter und elektrosensible Menschen, die Strahlung wahrnehmen können und davon gesundheitlich belastet sind, sind natürlich ständig auf der Suche darüber mehr zu verstehen und in ihrer Haltung kritischer und eher auf der Suche nach Informationen. Dies macht sie für die Mobilfunkbetreiber zu "ganz speziellen" (möglichen) Kunden.
Vor Allem aber sind "kritisch eingestellte" Konsumenten, Verbraucher oder einfach Bürger aus ihrer Sicht auch "aktivierbar" in Sachen ...wo steht der nächste Sendemast oder die nächste Hochspannungsleistung.
Und die jeweilig nächste Generation, sollte wenn möglich noch weniger Risikowahrnehmung haben, als die "die quasi noch andere Zeiten kannten oder sich erinnern".
Das alles spiegelt sich wieder in der Werbung - auf unterschiedlichen Kanälen - der jeweiligen Firmen die daran interessiert sind - dass der Netzausbau voran geht, das neue Produkte gekauft werden uvm.
Insoweit kann man unterstellen, dass auf unterschiedlichen Ebenen durchaus ein Interesse bestehen könnte (kann) eine mögliche Risikowahrnehmung gar nicht erst aufkommen zu lassen bzw. sie zu minimieren.
Beim Kauf von Produkten oder Duldungsverhalten beim Aufstellen des nächsten Sendemastens, spielt immer eine gewisse Kosten-Nutzen Abwägung eine Rolle...und damit auch eine Wahrnehmung eines möglichen Risikos (Gefährdung).
Um jedoch eine Risikoabwägung überhaupt zu treffen - muss ein Risiko (Gefährdung) überhaupt bekannt sein....fehlen hierzu die adäquaten Informationen - quasi die Pro und Contraseiten eines Produktes...kann (und wird) erst gar nicht abgewägt.
Außerdem "sieht" man die elektromagnetischen Felder gar nicht - versteht als Laie nicht die Unterschiede....und verliert mit dem Blick auf die möglichen aktuellen Vorteilen (Kommunikation, Statussymbol, Abhängigkeiten von verschiedenen sozialen Kanälen usw. oder übliche Geräte bei der Arbeit) - eine mögliche Langzeitgefährdung.
Im Gegensatz zu bereits schwerer an Elektrosensibilität Betroffenen - kann das direkte Symptom (Beschwerde, wie zum Beispiel Kopfschmerz) nicht mit Sicherheit einer bestimmten Ursache zugeordnet werden.
Übrigens:
Im Neuromarketing: wird mittels neurowissenschaftlicher Methoden das menschliche Verhalten in Bezug auf Märkte und Austauschbeziehungen des Marketings analysiert. Dazu gehört es auch herauszufinden wie unbewusste Einstellungsänderungen bewirkt werden können. Genauso wie mögliche Folgeschäden bagatellisiert und verschleiert werden können.
Mir gibt es schon zu denken, wie wir als Konsumenten so durchleuchtet sind und die Marktstrategen uns nach:
- Informationsverhalten
- Persönlichkeitsstruktur
- allgemeine und mobilfunkspezifische Risikoeinstellung
- Vertrauen in den Staat
- Soziodemografie
- Bildungsstand
- Alter
- Wohnort/Bundesland/Stadt/Land usw.
unterteilen!
Dabei geht es auch um eine konzeptionelle Erfassung von Ansätzen und Strategien im Umgang mit Elektrosensiblen oder (und) Menschen, die kritisch bspw. dem nächsten Funkmasten im Wohngebiet gegenüberstehen, oder bedenken von Bebauungen in der Nähe von Hochspannungsleitungen haben. Genauso aber auch um besorgte Eltern im was den privaten wie schulischen Umgang mit Medien betrifft.
Ziel dieser Analysen: Kommunikationsstrategien zu optimieren
Jetzt ist es so: Die Risikowahrnehmung jedes Menschen ist unterschiedlich. Um jedoch ein mögliches Risiko (Gefahr) überhaupt wahrzunehmen, ist es notwendig sie überhaupt zu erkennen. Wird also die Gefahr nicht unmittelbar gefühlt (oder fehlen entscheidende Informationen) – entsteht auch keine Abwägung der möglichen Gefährdung.
Meist führt auch ein direkt angenommener Nutzen zum Ignorieren einer möglichen Gefährdung
Insbesondere die jüngeren Generationen sind digital aufgewachsen und können sich quasi ein Leben ohne oder mit weniger gar nicht mehr vorstellen.
Die Beschäftigung der Hersteller mit diesem Thema und die Analyse, die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung zu minimieren, um Kauf und Nutzungshemmnisse aus der Welt zu räumen – ist da aber schon auffällig. Und das Ziel….der Wahrnehmung für eine gesundheitliche Schädigung auszuräumen, deutlich sichtbar. „Sie (die Betroffenen, also Besorgten) sehen den Mobilfunk als bedrohlich für Leib und Leben an und nehmen somit ein großes Gesundheitsrisiko wahr. Von Entwarnung und potentiellem Nutzen wollen sie nichts hören. Das technische Risiko des Mobilfunks ist für sich im Prinzip bereits erwiesen und muss gebannt werden".
Das Ziel - und das nicht "nur" der Mobilfunkbetreiber sondern aller Firmen die inzwischen auch als "Big Tech" oder Tech-Gigangen betitelt bleibt weiterhin sich am Markt auszubreiten und jeder mehr wie der andere.
Insoweit gehört es dort schon zu den Routinen die „kognitive Route der Informationsverarbeitung“ der jeweiligen Zielgruppe zu erkennen und bezeichnen „Vertrauen“ als eine Vorrausetzung von erfolgreicher Risikokommunikation.
Man könnte auch sagen; „vertrauensbildenden Meinungslenkung“ des Konsumenten und Bürgers.
Dabei ist die „allgemeine“ Bevölkerung nicht Akteur des Geschehens (was ein „freier“ Markt erfordern würde) sondern lediglich Adressat der Botschaften.
Nach den Positionen der Mobilfunktechnologie besteht
- keine gesundheitliche Gefahr
- vorhandene Unsicherheit in der Bevölkerung beruht lediglich auf mangelnder Informiertheit
- eine Belebung der Wirtschaft
- Erleichterung des Lebens
- Verbesserung der Lebensqualität
- mögliche geringe Risiken werden durch die jeweils geltende Grenzwerte abgedeckt
- und mangelnde wissenschaftliche Erkenntnisse (5 G usw.) umformuliert
Einschub:
Grenzwerte (im Bereich der Strahlung) sind messbare, maximal zulässige gesundheitsschädliche Störgrößen wie
z. B. elektrische Felder.
Grenzwerte sollen; die höchst unwirksame Dosis festlegen. (Wie soll das gehen, wenn gleichzeitig mehrere Strahlungen oder elektromagnetische Felder (Geräte) sich überlagern?) Wird der Grenzwert etwa durch die Benutzung e i n e s Smarthphones berechnet? Und wenn nun der Sendemast dazukommt? Das Wlan, der Router, die Hotspots das Bluetooth oder in einem Raum mit mehreren Smartphones, Tablets usw....(Büros, Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw.) Wie genau kann denn "Strahlung" Grenzen erfahren oder einhalten?!
(Im Übrigen kommen unterschiedliche Länder zu unterschiedlichen Grenzwerten (?!))
Hier eine vergleichende Liste der SAR Werte bei Smarthpones und davon gibt es immer zwei...Kopf und Körper, die unterschiedlich ausfallen können: https://handystrahlung.ch/sar.php
Mehr in Sachen Grenzwerte: https://www.elektrosensibel-ehs.de/die-5-irrtuemer-der-grenzwerte/
Und in Sachen Arbeitsschutzverordnung....gibt es eine Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdung durch elektromagnetische Felder.
(Ein wiederkehrendes Element übrigens wie bei MCS...hier können Schadstoffe in der Arbeits-bzw. Produktionsstätte die Gesundheit nachhaltig schädigen aber im privaten Bereich - also im Alltag der Bevölkerung spielt das dann plötzlich keine Rolle mehr)
Gezielt werden die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten ausgelotet und je nach definierter Kauf- Nutzergruppe umgesetzt, wobei die einzelnen Gruppen unterschieden werden in ihrer Risikowahrnehmung, Informationssuche und Aufnahmekapazität (!)
So gibt es, je nach Studie und Analyse unterschiedliche Titulierungen und Unterteilungen für Elektrosensible bzw. Bürger die verschiedenen Sendeanlagen in ihrer Umgebung skeptisch gegenüberstehen.
War das zu Beginn des Handyzeitalters noch die sensible Frau und der Widerstand gegenüber neuen Technologien
Kamen mit der Zeit noch andere "Bedenkensträger" dazu...
...hier Stichwort..."Digital detox" oder die Gefahren der "Viel-und Dauernutzung" gerade auch von Kindern und Jugendlichen was sich inzwischen nachweislich auf ihre Bildung, Konzentration, Schlaf und vor Allem auch Sozialverhalten auswirkt...von den Gefahren im Internet - vor denen die Kinder nicht geschützt sind - ganz zu schweigen und auch Suchverhalten und Alltagsvermeidung sind inzwischen nicht mehr wegzudiskutieren und so in der Politik und Medizin angekommen.
Oder auch andere in Sachen Ressourcenverbrauch und Folgen von Abbau "seltener Erden" - da ständig neue Geräte auf den Markt kommen und ja auch immer noch genug Konsumenten findet...das Smartphone ist längst zum Statussymbol geworden und im Alltag auch von Familien nicht mehr wegzudenken.
Gesundheitliche Bedenken, Informationen dazu oder Aufklärung gibt es im Allgemeinen nur für den der wirklich gezielt sucht.
Zu Beginn der Handy-und Mobilfunkzeiten (und hier gab es ja noch keine "Smarthomes", Bluetooth oder 5 G und das Bedürfnis überall erreichbar zu sein) hieß es noch ...Elektrosensible stehen einer hochtechnisierten Welt skeptisch gegenüber oder projizieren etwas (im Hinblick auf unsichtbare ominöse Strahlung) auf den Sendemasten...in einer älteren Studie wird sogar auf den altbewährten Begriff - des subjektiven Krankheitsgewinnes verwiesen...was in der Sache wiederum so gar keinen Sinn ergibt. Oder es fiel gar der Begriff - eines Nocebo-Effektes - also als "wissenschaftlich" ist dieses Vorgehen jetzt nicht zu bezeichnen.
Inzwischen ist zu beobachten, dass verstärkt im Hinblick auf Sicherheit und Kommunikation beworben wird und zwar so "glaubwürdig" und "vertrauensbildend" wie möglich.
Genauso wie die Grenz (SAR)Werte ja nur nach bestimmten Parametern (thermische) untersucht werden...und andere Fragestellungen außer Acht gelassen werden.
Um wirklich alle "ermittelten" Gruppen und Subgruppen also Zielgruppen zu erreichen gibt es für die Mobilfunkindustrie den einfachen Weg verschiedene Arten von "Informationen" zu vermitteln.
Dabei wird u.a. unterschieden in Parameter wie:
Vorgehen: Verbreitung allgmeiner Informationen oder spezielle Informationen, Beruhigung + „Aufklärung“
Aufnahmefähigkeit: Einschätzung von niedrig, mittel bis hoch
Risikowahrnehmung: Auch von niedrig bis hoch oder Unterscheidung in Smarthone zu Sendemast
Wissen: Niedrig - Mittel - Hoch
Kommunikationskanal: Von Massenmedien - bis hin zu aufwendig aufbereiteter Internetseiten, Broschüren mit neutralen Darstellungen, Informationsveranstaltungen, diskursorientierte Maßnahmen, runder Tische bis hin zu Mediation
Kommunikationsart: Anschaulich, keine Fachausdrücke aber gebräuchliche Alltagsbegriffe, eingängige Botschaften, plakative Sätze und Gebrauch von Symbolen oder auch Graphiken und Zeichnungen ohne Fachausdrücke aber mit gebräuchliche Alltagsbegriffe und Praxistipps für den Umgang mit EMF bis hin zu Broschüre, Webseiten zur Vermittlung detaillierter Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Aufklärung bei Standortfragen
Auf jedenfall wird hier nichts dem Zufall überlassen.
Die Besorgten sind zwar quantitativ die kleinste Gruppe in der deutschen Bevölkerung. Dafür gelten sie allerdings einer Studie nach als handlungsbereit und je nach Problemlage politisch mobilisierbar. (!)
Da diese Gruppe der Betroffen als ziemlich resistent eingestuft wird, treten verstärkt sogenannte "vertrauensbildende Maßnahmen" in den Vordergrund!
Inzwischen gibt es aber mehr als nur ein Appell von Ärzten und auch international versuchen Wissenschaftler über die Zusammenhänge von Strahlung, Nervensystem und Gehirn….aufzuklären – aber Strahlung sieht, hört und riecht man nicht…und die Menschen die sie spüren können und direkt einer Quelle zuordnen können, werden kaum ernst genommen.
Aber:
- Es gibt (immer mehr) Menschen die starke gesundheitliche Einschränkungen direkt spüren
- Es gibt wissenschaftliche Studien mit Hinweise auf biologische Effekte.
- Die Auswirkungen der Mobilfunktechnik sind nicht absehbar.
- Welches Interesse sollte die Industrie haben uns auf Risiken hinzuweisen?
- Die Politik hält sich trotz Warnungen von Wissenschaftlern und Ärzten zurück – und gefährdet so die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, sowie die Gesundheit der Bevölkerung.
- Dass die Grenzwerte (für ein Produkt) eingehalten werden ist keine Garantie dafür, dass der Mensch keine Schäden davonträgt.
- Die jetzigen Grenzwerte sind keine Vorsorgewerte und bieten, außer vor der Überwärmung des Körpers, keinerlei Schutz für den Menschen.
- Der Ausbau von Strahlung vollzieht sich fortwährend…Sendemasten, Hotspots, Geräte mit eingebautem Wlan, Bluetooth, Smarthomes, in Autos, öffentlichem Raum, öffentliche Verkehrsmittel uvm.……wer hat da noch die persönliche Freiheit zu sagen, ich möchte (egal aus welchem Grund) meinen Lebensraum Strahlungsarm?!
Dabei geht es (abgesehen von einem präventivem Gesundheits/Vorsorgeschutz der Bevölkerung durch Aufklärung) für einen bereits Elektrosensiblen Betroffenen um faktischen Ausschluss bzw. nur "Teilhabe" vorbehaltlich gesundheitlicher Gefährdung...und das kann betreffen:
- Eigener Wohnraum, Krankenhäusern, Heime, Hotels, Läden, öffentlicher Verkehr, Schulen, Kindergärten, Arbeitsstätte usw.
Noch ein paar Gedanken zum Markt der digitalen Welt oder wenn Risiken und Nebenwirkungen noch nichtmal benannt werden…
- Die Wohnung ist eigentlich ein geschützter Raum auch nach europäischen Recht (Schutz vor willkürlichen Eingriffen) In diesem Fall vor der Erhöhung der Funkemissionen. Gerade der Wohnraum sollte noch ein geschützter Bereich sein! Die Nachterholung ist immens wichtig für die Gesundheit und Kinder, Kranke und ältere Menschen halten sich dauerhaft in diesem Bereich auf!
- Digitale Geschäftsmodelle dürften weder „gesetzgeberisch noch firmenpolitisch über gesundheitliche Aspekte und ethisch gebotene Vorsorge gestellt werden.“
- Die geltenden Mobilfunk-Grenzwerte sind zu niedrig und berücksichtigen nicht alle biologischen Effekte.
- Funkkritische Forschungsergebnisse werden nicht offen kommuniziert!
- Strategische Werbesprache wird genutzt um eine kritische Auseinandersetzung damit zu verhindern...oder warum sagen sie nicht einfach, dass das Ding funkt...und nennen es stattdessen smart (!) Und intelligent (!) oder gar "Alexa"?
- Menschen die sich damit kritisch auseinandersetzen werden nach wie vor als überempfindlich (im Krankheitsfall sogar psychiatrisiert) oder gegen den Fortschritt gewendet charakterisiert. Jedoch Fortschritt kann ja auch bedeuten weiter Technologien zu entwickeln die weniger schädlich sind und das Selbstbestimmungsrecht der Bürger über seine Daten und seine Strahlenbelastung nicht weiter einzuschränken!
- Wie in anderen Bereichen nötig (Umweltmedizin) wäre es notwendig das Vorsorgeprinzip nicht auszuhebeln für flächendeckende Wirtschaftsinteressen.
- Persönliche Entscheidung und Wünsche über den Lebensstil sollten in einer modernen Gesellschaft möglich sein! Dazu gehört jedoch eine Aufklärung um so (Kauf) Entscheidungen und Risikoabwägungen überhaupt treffen zu können
- Alternative Lösungen sollten angeboten und weiter gesucht werden...Stichworte hier: Strahlungsärmer, Stromsparen, Energiekosten senken usw.…und was uns das Zeitalter der KI noch so bringt – wird sich noch zeigen…
- Die Diskriminierung elektrosensibler Menschen sollte aufhören – wobei erstaunlich ist wie auch die Aussagen von Ärzten, Wissenschaftlern und Umweltmedizinern einfach ignoriert werden.
Wie hier am Freiburger Appell zu sehen ist… hier wenden sich Ärzte und Wissenschaftler mit einem internationalen Appel an Kolleginnen und Kollegen, an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die politisch Verantwortlichen in aller Welt.
So fordern sie den:
- Schutz der Unverletzlichkeit der Wohnung durch Minimierung der Funk-Strahlungen,
- Deutliche Senkung der Strahlenbelastung wie der Grenzwerte
- Konsequente Bevorzugung kabelgebundener Lösungen in privaten Räumen und öffentlichen Einrichtungen, insbesondere Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern.
- Rücknahme kontinuierlich funkender Geräte/Sendeanlagen (wie schnurloser Telefone, W-LAN-Anlagen und Funk-Zähler) und Umrüstung wenigstens auf Techniken, die nur im Augenblick ihrer Nutzung strahlen.
- Besonderer Schutz der Kinder und Jugendlichen
- Gut sichtbare Hinweise auf Risiken und Möglichkeiten der Strahlungsminimierung auf Handys und anderen Funk-Geräten sowie im Text der Bedienungsanleitungen. Wichtig die Aufforderung, das Handy nicht in eingeschaltetem Zustand am Körper zu tragen.
- Öffentlich ausgewiesene Schutzgebiete für Elektrohypersensible; Einrichtung von funkfreien öffentlichen Zonen, insbesondere auch in öffentlich Verkehrsmitteln, analog zu den Schutzzonen für Nicht-Raucher
- Förderung der Entwicklung gesundheitsverträglichere Techniken der Kommunikation wie der Stromnutzung und Datenübertragung.
- Staatliche Förderung einer industrieunabhängigen Forschung und Aufklärung, die starke wissenschaftliche und ärztliche Hinweise auf Risiken nicht ausblendet, sondern weiter abklären hilft
Wir als Erwachsene glauben weiterhin frei in unserem Konsumverhalten zu sein und unsere Risiken abwägen zu können. Aber die Kinder und Jugendliche, die damit groß werden, das Smartphone und alle anderen Geräte dieser Art lediglich als Gebrauchsgegenstände zu sehen, ihnen geht ein Risikogefühl völlig abhanden. Grenzwerte sind nicht an Kindern ausgerichtet, nicht an Kranke, Schwangere oder ältere Personen, sondern an gesunden Erwachsenen!
Schaubild: (Aus meiner Sicht)...stellt sich die Frage; wie grenzwertig sind eigentlich Grenzwerte (!)
Für einen elektrosensiblen Menschen bedeutet die permanente Zunahme der uns umgebenden Strahlungsbelastung, dass der Radius seiner Lebensmöglichkeiten sehr klein bereits ist und sich wohl auch weiter reduziert.
Abgesehen von der sozialen Isolation, führt dies meist zu:
- Arbeitsunfähigkeit
- Gesundheitliche Beschwerden und langfristige Erkrankungen
- Wohnungsnot
aerzte-und-mobilfunk.eu/stillschweigende-ausgrenzung-von-menschen-mit-umwelt-sensibilitaeten/ ...
„Chemisch-Sensible und Elektrohypersensible (EHS) werden nach wie vor gesellschaftlich ausgegrenzt. Die Betroffenen müssen also Krankheiten ertragen, damit das gegenwärtige Wirtschaftsmodell weiterbesteht. Sie und andere Gruppen müssen einen Teil der Kosten unseres hochentwickelten technologischen, ressourcenausbeutenden Geschäftsmodells tragen, von dem ein kleiner Personenkreis profitiert.”
Das Recht auf Gesundheit, auf die Unversehrtheit des Wohnraums, auf Teilhabe, auf strahlungsreduzierte öffentliche Räume und das Recht persönlich entscheiden zu können - wieviel Strahlung sich jeder persönlich aussetzen will, das würde ich mir so sehr wünschen....dieser völlig unbedenkliche und nahezu grenzenlose Umgang damit, macht mich betroffen, ratlos und traurig.
Weitere Informationen:
www.diagnose-funk.org/start/themenuebersicht
www.funkstrahlung.ch/index.php/ueber-uns ...Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein
Was bedeutet eigentlich "Elektrosensibel"
https://lebenszeit-cfs.de/elektrosensibilitaet
Was kann man im Alltag tun für eine strahlungsärmere Umgebung
https://lebenszeit-cfs.de/aktiv-für-weniger-Elektrosmog
Unterschiedliche Strahlungsquellen + Frequenzen in der Unterscheidung von Analog zu Digital
https://lebenszeit-cfs.de/analog oder smart
Weiterführende Infolinks, Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen usw.
https://lebenszeit-cfs.de/ehs-Info-Links
Hintergründe zu Mobilfunk und Elektrosensibilität
https://lebenszeit-cfs.de/mobilfunk.html
Bücher zum Leben, Entstehen und Feststellen von Elektrosensibilität
https://lebenszeit-cfs.de/ehs-buecher.html
Artikel und Berichte zu EHS
https://lebenszeit-cfs.de/EHS-Artikel-Berichte-es
Neuigkeiten rund um EHS
https://lebenszeit-cfs.de/news-ehs-2026

